Der 1. Schritt: Eine Bestandsaufnahme
Es lohnt sich den persönlichen Gebrauch von
Medikamenten von Zeit zu Zeit zu überprüfen,um
Nebenwirkungen einschließlich der Gefahr einer
Abhängigkeitsentwicklung möglichst zu vermeiden.
Eine einfache – aber vollständige! – Liste aller von
Ihnen eingenommenen Arzneimittel kann viel
dazu beitragen, dass ein problematischer Medikamentengebrauch
rechtzeitig erkannt wird. In diese Liste sollten auch freiverkäufliche Mittel, wie
Schmerz-, Erkältungs-, Vitamin- und Stärkungsmittel
aufgenommen werden. Wenn Sie selbst eine solche Liste erstellen möchten, können Sie dazu unser per Mausklick erreichbares Formular verwenden.
Liegt diese Übersicht vor, stellt
sich die Frage, ob Hausärztin
bzw. Hausarzt der
gesamte Umfang des Medikamentengebrauchs
bekannt ist. Wenn
nicht, sollte die Übersicht beim
nächsten Arztbesuch vorgelegt und
besprochen werden. Werden mehr
als drei Medikamente gleichzeitig
eingenommen, ist es ratsam, in derärztlichen Praxis nachzufragen, ob tatsächlich
alle Präparate derzeit eingenommen
werden müssen.
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