Bei einer Reihe von Medikamenten
besteht die Gefahr des Missbrauchs
und einer Abhängigkeitsentwicklung.
Die meisten der suchterzeugenden
Medikamente enthalten
einen Wirkstoff aus der Gruppe der
Benzodiazepine.Verschrieben werden
Benzodiazepine in vor allem
wegen ihrer angstlösenden und
schlaffördernden Wirkungen. Außerdem
werden sie auf Grund ihrer
muskelentspan- nenden Wirkung
auch bei durch Muskelverkrampfungen
verur- sachten Rückenschmerzen
eingesetzt. Eine körperliche Gewöhnung
kann allerdings bereits nach
wenigen Wochen der regelmäßigen
Einnahme einsetzen. Ein unmittelbares
Risiko ist vor allem die erhöhte
Gefahr von Stürzen und anderen
Unfällen infolge von Gleichgewichtsstörungen, Müdigkeit,
verminderter
Bewegungs- kontrolle, verlangsamter
Reaktionen und Konzentrationsstörungen.
Da manche Benzodiazepine
sehr lange wirken, kann
es zu solchen Nebenwirkungen auch
noch am Tag nach der Einnahme kommen.
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Handelsnamen häufig verordneter Benzodiazepine
Schlaf und Beruhigungsmittel:
Radedorm®, Noctamid®, Lendormin®,
Flunitrazepam ratiopharm®, Remestan®,
Planum®, Rohypnol® und Dalmadorm®
Tranquilizer:
Diazepam-ratiopharm®, Adumbran®,Tavor®,
Oxazepam-
ratiopharm®, Bromazanil Hexal®,
Normoc®, Lexotanil®, Faustan®
Muskelrelaxans:
Musaril® |
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