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Qualifizierung von Pflegepersonal und Drogenhilfe

Der Altersstrukturwandel der Drogenkonsumenten/innen stellt Mitarbeiter/innen der Drogenhilfe und Pflegekräfte vor neue Herausforderungen. Notwendig im Umgang mit älteren Drogenkonsumenten/innen illegaler Drogen sind:

 

Qualifikationen für die Drogenhilfe

  • geriatrisches Fachwissen
  • spezifische Kompetenzen zur Unterscheidung von alters- und suchtbedingten Symptomatiken
  • Fachwissen in ambulanter Pflege, inklusive Krankenpflege
  • Kompetenzen im Umgang mit Lebens- und Alltagsbedingungen sowie Pflegedürftigkeit
  • Kompetenzen im Umgang mit Behinderung sowie psychischen Auffälligkeiten

 

Qualifikationen für die Pflege

  • Fachwissen zur Drogenproblematik stoffbezogener und suchtspezifischer Art
  • Umgang mit HIV und Hepatitis B und C
  • spezifische Kompetenzen zur Unterscheidung von alters- und suchtbedingten Symptomatiken

 

Die Vernetzung von Drogenhilfe und Pflege ist wichtig. Über den fachlichen Austausch lernen die Bereiche von den jeweiligen Erfahrungen des Anderen. Zusätzlich bedarf es Konzepten der Drogenhilfe im Hinblick auf die abnehmende Mobilität im Alter. Das Motto lautet: Weg von der Komm-Struktur, hin zu einer verstärkt aufsuchenden Arbeit!