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Es gibt nur wenige belastbare Datenquellen zu Abhängigkeitserkrankungen im Alter. In diesem Seitenbereich finden Sie eine Zusammenstellung von Statistiken, die die Verbreitung von substanzbezogenen Problemen in der Bevölkerung erfassen, sowie Daten aus verschiedenen Behandlungseinrichtungen des Gesundheitswesens.

 

Bevölkerungsbezogene Daten

Der „Epidemiologische Suchtsurvey“ (ESA) ist eine regelmäßig durchgeführte, repräsentative Erhebung zum Suchtmittelkonsum in der erwachsenen Bevölkerung Deutschlands. Im ESA werden Konsummuster verschiedener Suchtmittel (Alkohol, Tabak, Medikamente und illegale Drogen) erfasst. Bezogen auf den Konsum im höheren Lebensalter kann der Survey jedoch nur eingeschränkt Auskunft geben, da „60-64 Jahre“ die höchste untersuchte Altersgruppe darstellt.

 

Daten aus Behandlungseinrichtungen

In der „Deutschen Suchthilfestatistik“ (DSHS) sind Beratungen und Behandlungen in den ambulanten und stationären Suchthilfeeinrichtungen Deutschlands verzeichnet. An der Dokumentation beteiligten sich zuletzt 66% der ambulanten und 48% der stationären Einrichtungen. Da sich an der DSHS insgesamt die Mehrheit der Einrichtungen beteiligt, ist dies die umfassendste Datenquelle für Behandlungen bei Substanzproblemen.

In der Krankenhausdiagnosestatistik sind die Behandlungen von "aus dem Krankenhaus entlassenen vollstationären Patientinnen und Patienten" erfasst. Für die Dokumentation von „Akuten Alkoholvergiftungen“ gilt die Krankenhausdiagnosestatistik als beste verfügbare Datenquelle. Auch in höheren Altersgruppen sind die Fallzahlen in dieser Statistik differenziert dokumentiert.

 

Neben den Datenquellen ESA, DSHS und der Krankenhausdiagnosestatistik werden in diesem Seitenbereich weitere Quellen verwendet. Einige Studien befassen sich speziell mit der Thematik von Abhängigkeitserkrankungen und/oder Suchtmittelgebrauch im Alter. Ergebnisse solcher Studien werden hier ergänzend zitiert.